Aktuelle wissenschaftliche Projekte
KI-gestützte Sprachanalyse für die Präzisionspsychotherapie
Projektlaufzeit: 01.09.2025-31.08.2030
Ansprechpartner:innen KPSM: Prof. Dr. med. Florian Junne, Dr. phil. Julia Krüger, PD Dr.-Ing. Ingo Siegert, Melanie Elgner, M.A.
Förderung: Dieses Projekt wird im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert.
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) lässt sich heute nicht nur Sprache erkennen, sondern auch ihr emotionaler und inhaltlicher Gehalt besser verstehen. In der Psychotherapie kann das neue Möglichkeiten eröffnen: Wenn während einer Therapiesitzung sprachliche Signale automatisch analysiert werden, können Therapeutinnen und Therapeuten zusätzliche Informationen nutzen, um einzuschätzen, wie sich die therapeutische Allianz oder andere wichtige Prozessfaktoren im Verlauf entwickeln.
Aufbauend auf der Pilotstudie ASPIRE werden in diesem Projekt KI-Modelle weiterentwickelt, die akustischen Merkmale der Stimme (z. B. Tonhöhe, Sprechtempo, Betonung) sowie sprachliche Inhalte erfassen und daraus Hinweise auf relevante psychologische Konstrukte wie die therapeutische Allianz ableiten. Dabei wird auch untersucht, wie robust diese Modelle gegenüber Methoden zur Sprachanonymisierung sind – also Verfahren, die sensible Patientendaten schützen, ohne wichtige Informationsmuster zu verfälschen.
Langfristig soll ein Prototyp entstehen, der Therapeutinnen und Therapeuten objektive Zusatzinformationen über den Therapieverlauf bereitstellt. In einem weiteren Schritt wird zudem geprüft, wie sich Sprachdaten mit anderen Informationskanälen – etwa Videomaterial – kombinieren lassen, um den therapeutischen Prozess noch umfassender zu verstehen und zu begleiten.
SAVER: Sprach-Analyse von psychotherapeutischer Behandlung in einem transdiagnostischen Kontext
Projektlaufzeit: 01.09.2025 bis 31.08.2028
Ansprechpartnerinnen KPSM: Dr. phil. Julia Krüger, PD Dr.-Ing Ingo Siegert, Dr. phil. Hannah Wallis
Förderung: Die Studie wird im Rahmen der VISIONS-Förderlinie des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert.
Psychische Störungen gehören weltweit zu den größten Belastungen für die Gesundheit. Sprache spielt für die Diagnostik und Behandlung eine zentrale Rolle, als Medium sowohl für den Ausdruck psychischen Erlebens als auch für dessen Veränderung. Das Projekt SAVER nutzt aktuelle Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz, um diese sprachlichen Dimensionen systematisch zu erfassen. Ziel ist der Aufbau einer multizentrischen Datenbank psychotherapeutischer Sitzungen im Behandlungsverlauf und deren Analyse mit Methoden des maschinellen Lernens. Untersucht werden vier Schwerpunkte: (1) die Identifikation diagnostischer Marker, (2) die automatisierte Erfassung aktiver therapeutischer Elemente und Veränderungsprozesse, (3) die Robustheit solcher Analysen unter Anwendung moderner Sprachanonymisierung sowie (4) die Simulation therapeutischer Gesprächsanteile durch Large Language Models. Langfristig soll das Projekt so zu präziseren Diagnosen, einem besseren Verständnis therapeutischer Wirkmechanismen und einer evidenzbasierten Weiterentwicklung psychotherapeutischer Verfahren beitragen.
Die Leitung der Gesamtstudie liegt am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim. Neben der KPSM der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität sind darüber hinaus die Ruhr-Universität Bochum, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Universität Ulm am Projekt beteiligt.
Evaluation von Verstärkungsstrategien mithilfe von nicht-invasiver Neuromodulation bei psychotherapeutischen Interventionen (Enhanced Psychotherapy) im Kontext chronischer Schmerzerkrankungen – EnPsyPain
Projektlaufzeit: 2025 – 2027
Förderung: Land Sachsen Anhalt
AnsprechpartnerInnen: Prof. Dr. med. Susanne Vogt, Dr. med. Zoe Fehring, Prof. Dr. med. Florian Junne
Im Rahmen eines klinischen Studienverbundes der Medizinischen Fakultät, gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), wird eine randomisierte, kontrollierte Pilotstudie (Pilot-RCT) im Bereich translationale Interventionsforschung bei PatientInnen mit chronischen Schmerzerkrankungen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen Grundlagen dazu beitragen, spezifische Bedarfe und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen zu adressieren sowie Trends der Wirksamkeit einer kombinierten Intervention für weiterführende Studien zu bestimmen
Untersuchung und Modulation des Zusammenspiels zwischen Körper und Psyche bei Personen mit Adipositas
Projektlaufzeit: 2025 – 2030
Förderung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit
AnsprechpartnerInnen: Prof. Dr. med. Susanne Vogt, Dr. med. Zoe Fehring, Prof. Dr. med. Florian Junne
Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung der Interaktion zwischen somatischen Symptomen und psychischen Störungen bei PatientInnen mit Adipositas und psychischer Komorbidität mithilfe einer multidimensionalen Forschungsmethodik. Geplant ist eine prospektive longitudinale Interventionsstudie zur Untersuchung neuraler Schaltkreise und Netzwerke. Die hieraus gewonnenen Forschungserkenntnisse werden vielversprechende Ansatzpunkte für neuartige und maßgeschneiderte präventive und therapeutische Möglichkeiten liefern.
Patient-Centered Outcomes Research in der Medizininformatik-Initiative (PCOR-MII)
Projektlaufzeit: 2023 – 2027
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
AnsprechpartnerInnen der KPSM: Prof. Dr. med. Susanne Vogt, Prof. Dr. med. Florian Junne,
Der PCOR-MII- Verbund ist eine multizentrische Forschungsinitiative, welche vom Charité Centre for Patient-Centered Outcome Research (CPCOR) koordiniert wird. In Kooperation mit PatientInneninitiativen, MedizininformatikerInnen und KlinikerInnen verschiedener Disziplinen werden Patient-Reported Outcomes (PROs) in den Nationalen Kerndatensatz (NCD) der Medizininformatik-Initiative (MII) integriert. Die Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und das Datenintegrationszentrum engagieren sich im Rahmen des PCOR-MII-Verbundes im Kontext der Anorexia nervosa. Ziel ist die Identifikation wertvoller Zusammenhänge aus der Kombination des patientenberichteten Gesundheitszustandes mitzusätzlichen diagnostischen und therapeutischen Informationen zur besseren Stratifizierung in der Therapie und langfristigen Verbesserung der Outcomes.
Implementierungsforschung in Intensiv-, Notfall- und psychosozialer Medizin des höheren Lebensalters
Projektlaufzeit: 09/2025 - 12/2027
Förderer: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Beteiligte:
Institut für Sozialmedizin und medizinische Gesundheitsforschung
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Projektleitungen:
Prof. Dr. Dr. Christian Apfelbacher (PI; Gesamtleitung A-Vorhaben)
Prof. Dr. Florian Junne (Co-PI; Gesamtleitung B-Vorhaben)
Prof. Dr. Enno Swart (Gesamtleitung C-Vorhaben)
Verbundprojektbeschreibung
Die Implementierungsforschung ist eine der innovativsten methodischen Entwicklungen in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung. Sie untersucht systematisch die Förderfaktoren, Barrieren und Kosten für die Einführung neuer Technologien und Versorgungsmodelle, wobei die Perspektiven künftiger Nutzer:innen sowie der verantwortlichen Akteure in Politik und Gesundheitswesen einbezogen werden. Ein zentraler Ansatz sind hybride Studien, bei denen die Implementierungsperspektive bereits in der Phase der Entwicklung, Durchführung und Evaluation klinischer Studien sowie Modellprojekte berücksichtigt wird. Ziel ist es, die Zeitspanne von der wissenschaftlichen Innovation bis zur erfolgreichen Implementierung (derzeit ca. 15-20 Jahre) erheblich zu verkürzen und die Translation evidenzbasierter Neuerungen im Gesundheitswesen zu fördern. Das Vorhaben zielt darauf ab, diese Forschungsmethoden in besonders vulnerablen Bereichen wie der Notfall- und Intensivmedizin sowie in der psychosozialen Medizin umzusetzen und gezielt Nachwuchsforschungsprojekte in der Implementierungs- und Transferforschung zu etablieren.
Beschreibung Forschungsvorhaben B: psychosoziale Medizin (Gesamtprojektleitung: Dr. Kristina Geue)
Im Forschungsvorhaben B zur psychosozialen Medizin werden drei innovative Teilprojekte durchgeführt, die sich auf die Verbesserung der psychosozialen Versorgung in Sachsen-Anhalt konzentrieren. Diese Projekte kombinieren digitale Technologien mit den Methodiken der Implementierungs- und Transferforschung und zielen auf eine nachhaltige Umsetzung in der Praxis ab:
a) Suizidprävention (Projektleitung: Dr. Kristina Geue)
Sachsen-Anhalt weist derzeit die höchste Suizidrate aller Bundesländer auf. Unser Modellprojekt setzt genau hier an: Ziel ist es, wirksame und evidenzbasierte Strategien zur Suizidprävention zu implementieren und wissenschaftlich zu untersuchen. Für die Umsetzung unserer suizidpräventiven Maßnahmen orientieren wir uns an den Empfehlungen der Nationalen Suizidpräventionsstrategie sowie am europäischen EAAD-Programm (European Alliance Against Depression) mit seinem vielfach erprobten 4-Ebenen-Ansatz (Aufklärung der Allgemeinbevölkerung; Kooperation mit Primärversorger:innen/ Gesundheitsprofessionellen; Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern; Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen). Damit wollen wir einen nachhaltigen Beitrag zur Enttabuisierung und Aufklärung in Sachsen-Anhalt leisten.
b) Telekonsildienst (Projektleitung: Dr. Marius Binneböse)
Ein weiteres Projekt fokussiert sich auf die Schaffung eines digital unterstützten Konsil-/Liaisondienstes für periphere Kliniken und Arztpraxen in Nord-Sachsen-Anhalt. Die Akzeptanz, Nutzungsraten und Wirksamkeit digitaler Präventionspfade sowie psychosozialer Tele-Konsildienste werden analysiert. Ziel ist es, die psychosoziale Versorgung in ländlichen Regionen zu stärken, indem der Zugang zu fachlicher Beratung und Unterstützung für medizinisches Personal und Patienten durch digitale Lösungen verbessert wird.
c) Mensch-Maschine-Interaktion (Projektleitung: Dr. Hannah Wallis)
Das Teilprojekt beschäftigt sich mit der (Weiter-)Entwicklung von Forschungsrahmenwerken und Standards für die Implementierung von Mensch-Maschine-Interaktionen im Bereich der mentalen Gesundheit. Der Fokus liegt dabei auf digital unterstützter Psychotherapie und Forschung zur psychischen Gesundheit, wie etwa der Anwendung des Ecological Momentary Assessment, um Verhalten und Erleben mittels Smartphones oder Sensoren möglichst alltagsnah zu erfassen und zu adressieren. Dabei werden Gelingensfaktoren, Nutzen, Akzeptanz und Machbarkeit der Implementierung bewertet.
VIBES - Versorgungssituation, Versorgungsinanspruchnahme und Bedarfsanalyse von Patient:innen mit postviralen Syndromen am Beispiel von Post-COVID
Projektlaufzeit: 2025 – 2028
Förderung: Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses
Ansprechpartner*innen KPSM: Melanie Elgner, M.A., Dr. med. Marius Binneböse, Prof. Dr. med. Florian Junne
Das Projekt zielt darauf ab, ein detailliertes Verständnis der Versorgungslage, der Versorgungsbedarfe und der psychosozialen Bedürfnisse von Patient:innen mit postviralen Symptomkomplexen, insbesondere des Post-COVID-Syndroms (PCS), zu erlangen. Des Weiteren wird auch die Sicht der Gesundheitsprofessionellen zu den oben genannten Dimensionen erfragt und analysiert. Im Rahmen des Projektes soll durch die Ergebnisse der Analysen der genannten Parameter ein partizipativ erarbeitetes Benchmark-Modell für die interdisziplinäre integrierte Versorgung von Patient:innen mit PCS/postviralen Syndrome abgeleitet und vorgelegt werden. Dieses soll Eingang in die S1-Leitlinie finden und zu konkreten Handlungsempfehlungen (SOPs) verdichtet werden.
Projektleitende Kooperationspartner sind das Institut für Sozialmedizin- und Gesundheitssystemforschung, die Universitätsklinik für Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie der TU München und das Institut der medizinischen Epidemiologie, Informatik und Biometrie des Universitätsklinikums Halle.
PsyPan - Stärkung der Pandemie-Resilienz im Feld der psychischen Gesundheit mittels Tele-Psychotherapie und digitalen Präventionsangeboten in Sachsen-Anhalt
Projektlaufzeit: 2022 – 2026
Förderung: Land Sachsen-Anhalt
Ansprechpartner*innen KPSM: Christian Meyer-Keirath, M. Sc., Dr. phil. Hannah Wallis, Dipl.-Psych.; Prof. Dr. med. Florian Junne, Christian Meyer-Keirath, M. Sc.
Digitale Angebote zur Prävention psychischer Belastungsstörungen haben in der COVID-19 Pandemie insgesamt zugenommen und Tele-Psychotherapie wurde vermehrt genutzt, um die psychotherapeutische Versorgung in der Pandemie zu gewährleisten. In diesem Projekt wird die Angebots- und Nutzungslage von Tele-Psychotherapie und digitalen Präventionsangeboten gezielt für das Land Sachsen-Anhalt untersucht, in enger Kooperation mit dem Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung. Weitere Informationen finden Sie hier: Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung - PsyPan (ovgu.de)
IPS-Pilot Integrierte Psychosoziale Versorgung in der Intensivmedizin: Partizipative Entwicklung und Pilotierung eines innovativen Versorgungsansatzes
Projektlaufzeit: 2023 – 2025
Förderung: Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses
Ansprechpartner*innen KPSM: Dr. med. Marius Binneböse
Ziel des multizentrischen Projektes ist es, die Mitarbeitenden auf Intensivstationen substantiell zu unterstützen sowie die psychosoziale Versorgung von Patient*innen und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Zunächst werden entsprechende Bedarfe in einem gemischt-methodischen Design systematisch erhoben, um hieraus eine komplexe Intervention abzuleiten. Mittels eines Pilot-Trials soll die Machbarkeit und Akzeptanz einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) zur empirischen Evaluierung des neuen Versorgungsansatzes geprüft werden.
SUSTAIN - Spezialisierte post-stationäre ambulante Anschlussbehandlung via Videokonferenz für eine nachhaltige Stabilisierung bei Anorexia Nervosa, eine randomisierte kontrollierte Studie
Projektlaufzeit: 2021-2026
Förderung: BMBF Klinische Studien
Ansprechpartner*innen KPSM: Dr. phil. Julia Krüger, Prof. Dr. med. Florian Junne
In dem Projekt wird eine Videokonferenz-basierte poststationäre spezialisierte Psychotherapie für Patientinnen mit Anorexia nervosa zur Rückfallprophylaxe erprobt. Die Studie ist eine Multicenterstudie nach §15 der Musterberufsordnung. Die Studie dient dem Zweck, klinische Daten über den Einsatz der SUSTAIN-Therapie bei Anorexia nervosa zu erhalten. Sie wird auf Initiative und unter Leitung und Gesamtverantwortung mit Prof. Giel der Universität Tübingen durchgeführt.
SysPsyOnko – Niemand wird allein krank und erst recht nicht wieder gesund. Chancen und Herausforderungen der Systemischen Therapie in der Psychoonkologie
Projektlaufzeit: 03/2025 – 07/2025
Förderung: Systemische Gesellschaft
Ansprechpartnerinnen KPSM: M.Sc. Susann Rösemeier, PD Dr. rer. med. Kristina Geue
Im Zentrum des Projekts SysPsyOnko steht die Frage, welche Chancen und Herausforderungen die systemische Therapie in der psychoonkologischen Versorgung birgt.
Im Rahmen des Projekts wird eine deutschlandweite Onlinebefragung unter systemisch arbeitenden Therapeut*innen durchgeführt. Ziel ist es, Einblicke zu gewinnen in:
- ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Krebspatient*innen und deren Angehörigen,
- den emotionalen Umgang mit schwerer Krankheit im therapeutischen Setting,
- sowie ihre eigene Resilienz und berufliche Zufriedenheit.
Die Einladungen zur Studienteilnahme werden per E-Mail an alle Mitglieder der Systemischen Gesellschaft (SG), der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF e.V.), der Listen der approbierten systemischen Therapeuten der Psychotherapeutenkammern und gelisteten Therapeut*innen auf „therapie.de“ versendet.
Ziel dieses Projektes ist es, Handlungsempfehlungen für eine weitere Integration der systemischen Therapie in der psychoonkologischen Versorgung abzuleiten und Ansatzpunkte für weitere wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweise zu erörtern.
Non-invasive Neuromodulation für Erwachsene mit nach bariatrischer Operation
Projektlaufzeit: 2023-2026
Förderung: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Pilotprojekt im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit
Ansprechpartnerinnen KPSM: Dr. rer. nat. Sarah Rösch, Prof. Dr. med. Susanne Vogt, Prof. Dr. med. Florian Junne
Ziel des Projektes ist die Vorbereitung und Erprobung einer nicht-invasiven Neuromodulation für Erwachsene mit Adipositas und impulsivem Essen in einem (prä-) klinischen Versuchsumfeld. Mit transkraniellen Gleichstromstimulationstechniken (tDCS), die auf den dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) abzielen, soll die therapeutische Wirkung auf gestörtes Essverhalten und Gewichtsreduktion nach bariatrischer Operation bei Patienten verstärkt werden. Das Projekt wird gemeinsam mit Prof. Krauel und in enger Kooperation mit Prof. Giel der Universität Tübingen durchgeführt.
