UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN UND PSYCHOTHERAPIE

Abgeschlossene Projekte

IPS-Pilot  Integrierte Psychosoziale Versorgung in der Intensivmedizin: Partizipative Entwicklung und Pilotierung eines innovativen Versorgungsansatzes 

Projektlaufzeit:  2023 – 2025

Förderung: Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses

Ansprechpartner*innen KPSM: Dr. med. Marius Binneböse

Ziel des multizentrischen Projektes ist es, die Mitarbeitenden auf Intensivstationen substantiell zu unterstützen sowie die psychosoziale Versorgung von Patient*innen und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Zunächst werden entsprechende Bedarfe in einem gemischt-methodischen Design systematisch erhoben, um hieraus eine komplexe Intervention abzuleiten. Mittels eines Pilot-Trials soll die Machbarkeit und Akzeptanz einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) zur empirischen Evaluierung des neuen Versorgungsansatzes geprüft werden.

 

SysPsyOnko – Niemand wird allein krank und erst recht nicht wieder gesund. Chancen und Herausforderungen der Systemischen Therapie in der Psychoonkologie

Projektlaufzeit: 03/2025 – 07/2025 

Förderung: Systemische Gesellschaft

Ansprechpartnerinnen KPSM: M.Sc. Susann Rösemeier, PD Dr. rer. med. Kristina Geue

Im Zentrum des Projekts SysPsyOnko steht die Frage, welche Chancen und Herausforderungen die systemische Therapie in der psychoonkologischen Versorgung birgt.

Im Rahmen des Projekts wird eine deutschlandweite Onlinebefragung unter systemisch arbeitenden Therapeut*innen durchgeführt. Ziel ist es, Einblicke zu gewinnen in:

  • ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Krebspatient*innen und deren Angehörigen,
  • den emotionalen Umgang mit schwerer Krankheit im therapeutischen Setting,
  • sowie ihre eigene Resilienz und berufliche Zufriedenheit.

Die Einladungen zur Studienteilnahme werden per E-Mail an alle Mitglieder der Systemischen Gesellschaft (SG), der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF e.V.), der Listen der approbierten systemischen Therapeuten der Psychotherapeutenkammern und gelisteten Therapeut*innen auf „therapie.de“ versendet.

Ziel dieses Projektes ist es, Handlungsempfehlungen für eine weitere Integration der systemischen Therapie in der psychoonkologischen Versorgung abzuleiten und Ansatzpunkte für weitere wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweise zu erörtern.

 

ASPIRE  Automatische Sprachverarbeitung in der Psychotherapie

Projektlaufzeit: 2023-2025 Förderung: Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Pilotprojekt im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit

In dem Projekt sollen die konzeptionellen und technischen Grundlagen für die automatisierte Sprachanalyse in Psychotherapien unter Berücksichtigung automatisierter Sprecheranonymisierungsmethoden erarbeitet werden. Eine erste Erprobung untersucht Zusammenhänge zwischen der Qualität der therapeutischen Beziehung und sprachinhaltlichen sowie prosodisch-akustischen Sprachmerkmalen von Patient*innen und Therapeut*innen einschließlich ihrer Sprachstilübereinstimmung im Quer- und Längsschnitt (Therapieverlauf). Das Projekt wird gemeinsam mit Jun.-Prof. Siegert und in enger Kooperation mit Prof. Giel der Universität Tübingen durchgeführt. 

 

PsyLoCo – Psychosoziale Bedarfe von Patient*innen mit Long-COVID

Projektlaufzeit:  2022 – 2024 Förderung: Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Ansprechpartner*innen KPSM:  Prof. Dr. med. Florian Junne; Dr. phil. Hannah Wallis, Dipl.-Psych.; Dr. med. Marius Binneböse; Melanie Elgner, M.A.

In diesem Verbundprojekt verschiedenster Universitätskliniken werden die psychosozialen Bedarfe von Patient*innen mit Long-COVID adressiert. Hierfür werden Kohortendaten gezielt untersucht, eine systematische Recherche durchgeführt und in einer Interviewstudie individuelle Beschwerden erfasst, um ein modulares Therapiemanual zu entwickeln und durchzuführen. Weitere Informationen zum Verbundprojekt finden Sie hier: www.psyloco.de

 

Verbundprojekt Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht

Projektlaufzeit: 2021-2024 Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das interdisziplinäre Verbundprojekt ist ein länderübergreifendes Forschungsprojekt zur Untersuchung gesundheitlicher Langzeitfolgen bei SED-Opfern der Universitätsmedizinen Magdeburg, Jena, Leipzig und Rostock. Ziel ist es, in enger Kooperation mit den Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und den bestehenden Einrichtungen der Beratung, Behandlung, Begutachtung und Weiterbildung wichtige Erkenntnisse zu gewinnen, die unmittelbar zur nachhaltigen Verbesserung der Versorgung der heute noch Betroffenen beitragen. Projektleitung Magdeburg: Prof. Frommer.

 

Letzte Änderung: 08.07.2026 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: